sAn & cArlchen

are you a BOY or a GIRL? NO!

unbehagen

schau ich heute morgen gemütlich mal wieder auf meinen blog und dann das ….

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meine weblogstatistik

ja, kurz hab ich überlegt, was das soll und ob ich mir jetzt sorgen machen sollte. abgelehnt! doch eigenartig und schräg ist es schon.

nun gut. es bleibt in dieser eigenartigkeit im rahmen meiner momentanen erlebnisse.

grad waren wir den etwas neurotischen (selbstbeschreibung) wg-mitbewohner losgeworden, ohne größeren zwischenmenschlichen und materiellen schaden. schon sitz das nächste faule ei im nest – ein (mehr oder weniger professioneller) betrüger *augenverleiher … aber auch den sind wir mit mittelschwerem schaden wieder losgeworden.

beim gestrigen gender is happening des Gunda-Werner-Institut (Böll Stiftung), sind mir nach langer zeit wieder ein paar bekannte und liebe gesichter begegnet, was mich sehr gefreut hat, aber was mir wieder für geschichten erzählt wurden und was ich teilweise selbst beobachtet habe *kopfschüttel* … oh nein! wieder wanke ich zwischen ernüchterung, enttäuschung und wut. gender – reflexion – kritik hin oder her, da gibt’s noch viel zu tun und ich hoffe, dass (wieder?) mehr und genauer hingeschaut und hin gehört wird und auch vor der eigenen tür gekehrt wird.

aber es bleibt die frage – bin ICH zu naiv, zu idealistisch, zu pedantisch, zu still … naja und zu proll?

und es bleibt auch – noch bin ich dabei!

nachtrag: jetzt droht der alte mitbewohner uns wegen des betrüger – soll ich lachen oder weinen? bitte entschuldigt, aber: dieses männliche gemacker geht mir langsam wirklich auf die nerven!

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Juli 8, 2009 Posted by | berlin, gender studies, sch(m)erzhaft | | Hinterlasse einen Kommentar

hat die welt je süßeres gesehen?

cArlchen Der Streit um die nicht vorhandene Hausordnung der Humboldt-Universität zu Berlin mit Verweis auf das imaginäre Hundeverbot nimmt seit letztem Jahr immer unschönere Formen an.

Ständig werden wir von irgendwelchen uni(n)formierten Prörtner_innen, Sekretär_innen und anderen Mitarbeiter_innen belästigt. Und das ist mittlerweile wahrlich Belästigung, denn es vergeht kein Tag, an dem wir nicht angesprochen, angepöpelt, angeschrien und ausgegrenzt werden, einfach nur weil wir anwesend sind.

Das jüngste Ereignis ist exemplarisch. Da durfte ich mich vor einem ca. 20-30-köpfigen Publikum öffentlich von Herrn Dipl.-Inf. Uwe Pirr (Leiter des Multimediaservice der HU) anschreien lassen, weil er der Meinung war das cArlchen in der Uni nix zu suchen hat. Mit Hausverbot und Polizei wurde gedroht. Und das Publikum – wohl gemerkt alles vernunftbegabte, studierte und gebildete Menschen haben stumm dabei zugeschaut. DANKE – für die Unterstützung!

Tja und cArlchen war mit Abstand das wohl ruhigste und entspannteste Individuum im Raum. Aber das zählt ja nicht. Es zählt nur, das es Menschen gibt, die Allergien haben – hä? Und? …es gibt auch unglaublich viele, um’s genau zu sagen signifikant mehr Menschen, die Allergien gegen Pollen haben … ist das ein grund alle Bäume und andere Pflanzen zu entfernen? Naja – wird in deren Logik wohl der nächste Schritt sein.

Ein weiterer gern angeführter Punkt (der Technischen Abteilung der HU), da wären noch so viele Menschen, die Angst vor Hunden haben, weil Hunde ja soooo gefährlich seien. Dazu fällt mir nur eins ein:

„Jede vierte Frau ist Opfer von Gewalt (…) willkommen in Deutschland.“

„Misshandlungen durch Ehemann, Freunde oder Lebenspartner gehören für viele Frauen und ihre Kinder auch in der Bundesrepublik zum Alltag. Rund 25 Prozent aller Frauen in Deutschland haben bereits Formen körperlicher oder sexueller Gewalt oder beides durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erlebt.Frauen werden vom Mann geboxt, getreten, gewürgt, an den Haaren gezogen, mit Gegenständen beworfen, mit dem Kopf gegen Wände geschlagen oder Treppen hinuntergestoßen. Das Spektrum der Gewalt ist breit.
Einkommen, Bildung oder Alter sind dabei völlig belanglos. Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen, häufiger als Verkehrsunfälle, Überfälle und Vergewaltigungen zusammen genommen.“
(Quelle: http://www.frauenrechte.de)

Täter dieser Gewalttaten sind fast ausschließlich Männer. Ergo Männer sind gefährlich – ergo Frauen sollten Angst vor ihnen haben – ergo Männer sollten an die Leine, mit Handschellen versehen werden, nur in abgegrenzten und explizit ausgezeichneten Arealen frei laufen gelassen werden! In öffentlichen Räumen, wie Universitäten sollten sie verboten sein und gegebenenfalls in professionelle Betreuung gegeben werden.

Und merkt ihr was, genau … Schwachsinn ist das. Aber für Hunde deren Gefahrenpotential nicht annähernd so hoch ist, wie das von Männern ist diese Praxis alltäglicher Wahnsinn

Und dabei soll ich dann noch effizient und erfolgreich studieren? – wiedermal… DANKE für die Unterstützung!

Schön ist auch der Hinweis seitens der Technischen Abteilung der HU meinen Hund in professionelle Betreuung zu geben. Kann mir eine_r erklären wer das bitte sein soll, ausser ich? Ach stimmt, das Tierheim Berlin. Und dann gibt noch so komische Urlaubsbetreuungen für Tiere, die im übrigen verdammt viel GEld kosten. Oder wird’s demnächst neben der Kinderbetreuung auch eine Hundebetreuung an der Humboldt Uni geben?

Außerdem frage ich mich, wo soll das cArlchen eigentlich leben außer in der Wohnung, an der Leine in Park & Wald (wo cArlchen sich dan vorstellen darf, wie es wäre an diesem Baum zu schnuppern oder dort drüben dem Hund Guten Tag zu sagen) oder im Hundeauslauf. Die spinnen doch!

Aber zum Glück gibt’s cArlchen, die mir nach jeder Auseinandersetzung mit einer_einem dieser scheinbar nicht vernunftbegabten Menschen das süßeste Wedeln ever zu wirft und sich freut das wir wieder einmal einen Hinter- und Nebeneingang gefunden haben, um dieses oder jenes Universitätsgebäude zu kapern.

Wer darüber genauso empört ist wie ich, kann gerne Herrn Pirr (googlebar) oder der Technischen Abteilung der HU (googlebar), die sich diesen ganzen Mist ohne rechtliche Grundlage ausgedacht hat, eine Mail schreiben. cArlchen, ich und sicher einige andere HU-Studis mit und ohne Hund würden sich sicherlich freuen.

Juni 6, 2008 Posted by | berlin, projekte, sch(m)erzhaft, wissenschaft | , , , , , | 2 Kommentare

tierisch menschlich

pinker button mit stern & pfote

solange menschen denken

dass tiere nicht fühlen

müssen tiere fühlen

dass menschen nicht denken

April 8, 2008 Posted by | sch(m)erzhaft | , , | 4 Kommentare

gremienarbeit

AG „Strukturelle Ausschlüsse & Einstellungspolitiken“

…. ich hab angst *bibber* …also was zum aufbauen, immerhin bin ich schon mal wach …

Januar 14, 2008 Posted by | berlin, blabla, mugge, sch(m)erzhaft, tagesform, video | , , , | 3 Kommentare

podcast-versuch, die erste …

juLe & sAn was machen zwei frauen, deren zuneigungsprojektionsflächen gerade ausserhalb der räumlichen verfügbarkeit weilen?

geeenau, sie tun sich zusammen, albern, geniessen das leben … und bauen mist *kicher* aber immer verknüpft mit den arbeitsaufträgen, die sich im hintergrund des vordergrunds stapeln.

also … audiopodcasting-vertonungsversuch nr.1 hören (mp3).

Ach und wir haben uns viel mühe gegeben sächseln & lispeln abzustellen, aber die sozialisation ist nicht mal ebenso über nacht abstreifbar – viel spaß beim lachen!

UUUnd … sie lesen den GENDERBLOG, da rochus gerade viiiiel zeit zu haben scheint und wie wild neu beiträge erscheinen.

belustigt sehnsüchtige grüße an bronco & jen…

laola.gif

Januar 10, 2008 Posted by | berlin, blabla, projekte, sch(m)erzhaft, tagesform | , , , , | 3 Kommentare

*feminist-riot-türchen

Wieder einmal beweist uns unsere gute evolution, dass ihre theorie doch irgendwie an den haaren herbei gezogen ist – nicht immer hat das „stärkere“, die nase vorn … manchmal eben auch nen airbag im gesicht. alles ne frage der perspektive

! zur nachahmung empfohlen !
*kicher*

Dezember 14, 2007 Posted by | anarchie, feminismus, mitmachen, sch(m)erzhaft, video | , , , , | 2 Kommentare

denken & verrenken – türen

ohne oberfläche keine tiefe

oHne oBerflÄche k_eine tiefe

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Dezember 13, 2007 Posted by | blabla, sch(m)erzhaft, video | , , | 2 Kommentare

1.advent-türchen für den ReXor

1.jahr - rexer

jupp – dieses heutige türchen ist dem dicken rexer gewidmet, der ist nämlich genau heute vor einem jahr gestorben.

rexer war eine meiner besten begegnungen, die mir so wiederfahren sind – ich hab viel von ihm gelernt – er war großartig!

und deshalb hab ich ihm heute mal ne dicke, große, dunkelrote kerze angemacht und all die ihr lust habt, könnt es mir gleich tun – auch hunde mögen es, wenn wir über sie reden *smile …ich hab’s gesehen.

so und für euch soll ja auch was drin sein ….
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Dezember 2, 2007 Posted by | projekte, sch(m)erzhaft | | 2 Kommentare

endlich wieder NEUigkeiten ….

der tag nach dem korb .ICH – habe einen Korb bekommen – na das wurde aber auch langsam Zeit *kicher

Meine Ära neigt sich wohl dem Ende. Ich werde auch die Lückstraße mit all ihren Liebenswürdigkeiten bald hinter mir haben – vielleicht ein neues anderes Leben – vielleicht ein altes bekanntes Streben … nicht hochhinaus – nein weithinaus – weit hinaus ins Leben … und wie immer alles geben.

Ich freu mich … am Dienstag ist die erste Wohnungsbesichtigung!

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… wie schön körbe doch sein können …

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November 25, 2007 Posted by | blabla, sch(m)erzhaft, tagesform | , | 1 Kommentar

von wegen TABUBRUCH – sTilbrUch

Ich hab ja meinen augen nicht getraut, als ich vom „Interview“ Michel Friedman und Horst Mahler in der Vanity Fair las. Wie eloquent und gebildet die beiden doch sind.

Nein – ehrlich – anfangs war ich ja noch etwas amüsiert über die dimension von produzierbarem egomanischem schwachsinn, aber nun nach der 1.Hälfte des interviews ist mir tatsächlich das lachen vergangen. Übrigblieben ist nun ein ungläubiges ‚Das kann nicht deren ernst sein! Die sind, was sie sagen – nichts.‘.

Welchen sinn macht ein solches interview? Es hat nichts gezeigt, nichts, was wir nicht eh schon wußten … dieser spiegel unserer zeit ist verdammt trüb. Und das ist alles, was mir von 73 seiten interview bleibt – trübsinn über soviel egomanie.

PS: Den Link zum interview mußt ich wieder rausnehmen … nööööhö!

November 8, 2007 Posted by | sch(m)erzhaft | Hinterlasse einen Kommentar