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zwischendrin

April 6, 2010 Posted by | anarchie, berlin | | 1 Kommentar

der siegeszug der anarchie

geschlechtsneutrale verkehrsschilder hach – so möchte mensch doch jeden morgen geweckt werden!

… als ich die auge vorhin öffnete, traute ich meinen ohren nicht …Hans Monderman (verkehrsingenieur) spricht im deutschlandfunk davon den verkehrsschilderwald „abzuholzen“ und sämtliche verkehrsteilnehmer_innen sind gleichberechtigt, ganz gleich wie sie sich fortbewegen.

Frei nach dem motto, mach den verkehr (scheinbar) gefährlicher, damit er sicherer wird.

Auch plädiert er,

»sämtliche Fahrbahnmarkierungen samt Zebrastreifen entfernen, sodass die Autofahrer keine eigene Bahn mehr haben und statt dessen ein gemeinsamer Raum entsteht, den sie sich mit den anderen teilen müssen. (denn) Je sicherer sich ein Autofahrer fühle, desto rücksichtsloser benehme er sich. Muss er sich jedoch ohne Schilder und ohne jegliche Fahrbahnmarkierung seinen Weg suchen, dann drosselt er das Tempo sofort und sucht Augenkontakt zu den anderen Verkehrsteilnehmern. Das sei das Schlüsselwort: Augenkontakt. Autofahrer, Radler und Fußgänger müssten sich an Kreuzungen wieder im Auge behalten.«

Na endlich! ich frag mich ja immer warum die einfachsten zusammenhänge so lange brauchen, um erkannt zu werden? Aaaah – ich hab ne idee, wohl weil der_die durchschnittliche höhere „Entscheidungsberechtigte“ meist von Fahrer_innen durch die Gegend gefahren wird ….oder wie so viele ihr hirn beim vorhanden sein regeln & gesetzen abschalten. braucht mensch ja dabei auch net mehr.

Endlich kommt die verantwortwortlichkeit wieder dorthin wo sie hin gehört, an den menschen und die_der einzelne ist wieder mit seiner „natürlichen“ und immer vorhandenen verantwortlichkeit konfrontiert, darf sein gehirn (und hoffentlich auch das herz) wieder einschalten, aufmerksam nach rechts & links schauen, sich gegenseitig wahrnehmen und selbst entscheiden, was als nächstes zu tun ist.

Hach – ich bin ganz verzückt – dann brauchen wir endlich keine unserer heiß geliebten (pseudo)sicherheitsbeamten mehr, die ständig kontrollieren (und schikanieren), ob mensch auch fein bei gelb schon anhält, unabhängig davon ob überhaupt noch wer auf der straße ist.

Und es scheint vielleicht auch gar nicht mehr so weit weg von berlin …

»Mehr als 100 Mal konnte Monderman sein Prinzip bereits realisieren. Auch im Ausland: Brandenburg sucht Kommunen für ein Pilotprojekt. Berlin und Hamburg sind interessiert.«

Jedenfalls scheint’s auch statistisch gesehe, ganz gut zu funktionieren…

»(…) in London wurden an der Kensington High Street alle Ampeln und Schilder entfernt mit der Folge, dass die Zahl der Unfälle mit Fußgängern um 60 Prozent gesenkt werden konnte.«

Ich freu mich drauf!

Noch mal genauer nachlesen, könnt ihr den beitrag: Stadt ohne Schilder. Ein neues Verkehrskonzept als Modell für die Zukunft. auf den webseiten vom deutschlandfunk.

Januar 7, 2008 Posted by | anarchie, berlin, feminismus, projekte | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

*feminist-riot-türchen

Wieder einmal beweist uns unsere gute evolution, dass ihre theorie doch irgendwie an den haaren herbei gezogen ist – nicht immer hat das „stärkere“, die nase vorn … manchmal eben auch nen airbag im gesicht. alles ne frage der perspektive

! zur nachahmung empfohlen !
*kicher*

Dezember 14, 2007 Posted by | anarchie, feminismus, mitmachen, sch(m)erzhaft, video | , , , , | 2 Kommentare