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re: öko-fußabdruck

mein ökofußabdruck 10/09

mein ökofußabdruck 10/09

Nach dem mari* mal seinen ökologischen Fußabdruck getestet hat, muß ich natürlich auch gleich …

und so sieht’s bei mir aus – 1,5 erdplaneten. Dit is wohl noch zu viel!

Naja wie bereits vermutet ist mein hauptproblem das warme zimmer.

TIP: Heizen im Winter ist oft besonders Energie intensiv. Durch Stoßlüften mit ausgeschalteter Heizung lässt sich unnötiger Energieverbrauch vermeiden. > wobei ich dit ja schon mach *hmm

Für alle die nun auch mal wollen: hier geht’s zur messlatte

Quelle: EcoNautix

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Oktober 29, 2009 Posted by | ökologisches | , , , | 2 Kommentare

erst denken – dann reden – dann (adäquat) handeln …

Sitz ich heut morgen in der wg-küche und entdecke die okt/09-ausgabe der HUch! …und was muß ich da lesen: die rechtsabteilung meiner Universität (HU Berlin) erstattete anzeige gegen die HUch! wegen „Beleidigung (…) übler Nachrede (…) Verleumdung “ in einem artikel („Wie weiß ist der
Elfenbeinturm?“) der letzten sonderausgabe zu rassismus, die mir doch so besonders gefallen hat. ich fass es nicht!

Kurz worum es ging …. „Ein Rechtsstreit zwischen zwei Dozenten am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin eröffnet einen neuen Blick auf einen oft totgeschwiegenen Aspekt des Wissenschaftsbetriebes:  Wie Rassismus und Weiße Definitionsmacht    dafür sorgen, dass unter dem Deckmantel „objektiver“ Wissenschaft kolonialrevisionistische Thesen vertreten und kritische Schwarze Perspektiven zum Schweigen gebracht werden sollen – zur Not vor  Gericht.“

gut – das strafverfahren ist eingestellt.

und trotzdem bin ich immer wieder enttäuscht und empört über das gedankengut und die manieren vieler in der uni wandelnden menschen. ich meine, wir leben im jahr 2009, wir sind an einer universität, d.h. dem ort wo das wissen produziert wird, was morgen in allen zeitungen, büchern und anderen medien zu lesen sein wird, d.h. also verantwortung!  – und schauen wir ins leitbild der HU Berlin so steht da ne menge von verantwortung, offenheit, fortschritt, austausch und gleichbehandlung …

„Vor diesem Hintergrund versteht sich die Humboldt-Universität seit Beginn ihrer Selbsterneuerung im Jahre 1989 als eine Institution, die sich für kritische Distanz gegenüber politischer und gesellschaftlicher Macht entschieden hat. Sie wendet sich gegen jede Form von Diskriminierung, Intoleranz und kultureller Selbstüberhöhung.“

Leider scheinen so einige das Leitbild und die darin bemühten Ideen ihrer Universität entweder nicht gelesen oder nicht verstanden zu haben … hier kann mensch das nachholen! Aber ordentlich und grundlich lesen! …. und überhaupt scheint es an der uni noch ne menge nachholbedarf zu geben.

weiterer vorschlag:

Wissensmacht – Machtwissen: Eine Reihe kritischer Auseinandersetzungen mit Rassismus und kolonialen Kontinuitäten in Universität und Wissenschaften

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vortragsreihe: wissensmacht - machtwissen

Im Rahmen der Kampagne verschiedener Berliner politischer Gruppen zur 125ten Jährung der Berliner Afrika-Konferenz von November 2009 bis Februar 2010 (www.berliner-afrika-konferenz.de) veranstaltet der Studierendenverein Commit Berlin e.V. eine Reihe, in der koloniale Kontinuitäten im Alltag und in Wissenschafts-betrieben thematisiert werden sollen. Die Veranstaltungen sind Teil der politischen Bildungsarbeit von Commit Berlin und sollen zur Sensibilisierung der deutschen Öffentlichkeit beitragen.

Ausgangspunkt ist die Universität als ein Ort, der den Alltag von Studierenden und Lehrenden wesentlich prägt und an dem vorgeblich universelles Wissen und ‚Wahrheiten’ produziert werden, sich gesellschaftliche Ein- und Ausschlüsse spiegeln, Zugänge zu Realität und Wissen verhandelt werden. Wir wollen kritisch hinterfragen, was in den Berliner Wissenschaftsbetrieben passiert. Wer kann dort sprechen und worüber? Wessen Stimme wird gehört? Wessen Wissen wird als Wissen anerkannt? Welche Funktion haben diese Ein- und Ausschlüsse für die Selbstkonstruktion der dominanten weißen Wissenschaften?

In Deutschland gibt es kaum Studiengänge, die sich explizit mit Post-Kolonialität befassen, zu viele (weiße) Menschen wissen und lernen nichts über die Berliner Afrika-Konferenz und deren bis heute währende Folgen. Die Auseinandersetzung mit deutscher Kolonialgeschichte und bis heute sicht- und spürbaren kolonialen Denk- und Verhaltensmustern und Strukturen ist noch nicht in der selbsternannten Mitte der Gesellschaft angekommen. Kolonialrevisionismus und Alltagsrassismus gehen Hand in Hand und legitimieren im Deutschland des 21. Jahrhunderts einen kolonialen Raum.
Die Veranstaltungsreihe soll zur Anerkennung eines post-kolonialen Diskurses in Deutschland beitragen und zu einer kritischen Reflexion (vor allem von Studierenden) über gewaltvolle Strukturen in ihrem eigenen Umfeld anregen.

Ebenso versuchen wir, eine breitere Öffentlichkeit für alltägliche Rassismen zu sensibilisieren. Wir wollen eine Einführung in diverse Themenbereiche wie Alltagsrassismus, diskriminierende Strukturen in den Wissenschaften oder Deutsch als  rassistische Sprache bieten, Denkanstöße geben und zur weiteren Diskussion und Reflexion der behandelten Themen anregen.
Für diese Verhandlungen haben wir die Universität gewählt, denn es ist an der Zeit, dass sich weitere Diskurse und Perspektiven an diesem Ort Platz verschaffen und so zu einer weiterreichenden Transformation beitragen.

Jeden zweiten Mittwoch um 18.30 Uhr im HU-Hauptgebäude (Unter den Linden 6), Raum 3038/3035

21.10.   Natasha A. Kelly: Afroism. Zur Situation einer ethnischen Minderheit in Deutschland
04.11.   Katharina Oguntoye: Geschichte(n) Schwarzer Menschen in Deutschland
18.11.   Dr. Grada Kilomba: Who can speak? University and the decolonization of knowledge
02.12.   Dr. Susan Arndt: Rassismus in der deutschen Sprache
16.12.   Yonas Endrias: Rassismus in der Wissenschaft – wissenschaftlicher Rassismus
13.01.   Aretha Schwarzbach-Apithy: Weiße kolonial-rassistische Lebensart  – innere Kolonisierung
27.01.   Prof. Dr. M. Maisha Eggers: Dekolonisierung als methodisches & methodologisches Projekt der Wissenschaftskritik
10.02.  Podium: Interventionen: Strategien zur De-Kolonisierung der Universität und Wissenschaften

Bis dahin … ich hoffe wir sehen uns!

Oktober 23, 2009 Posted by | berlin, kritik, Vortrag/Präsentation, wissenschaft | , , | 1 Kommentar

Demo – FLASHMOB! – what ever…hauptsache hin!

Stopp Trans*Pathologisierung

Stopp Trans*Pathologisierung

….. gegen Pathologisierung von Transidentität!

Samstag 17.10.09 – 15 Uhr, S-Bahnhof Hackescher Markt an der Uhr.

worum’s geht … Kampagne „Stopp Trans*Pathologisierung 2012″:

Wir machen aufmerksam auf die Psychiatrisierung unserer Identitäten!

Mit Psychiatrisierung meinen wir die Definition und Behandlung von Trans*Menschen unter dem Label einer psychischen Krankheit. Derzeitig wird die Transsexualität als „Geschlechtsidentitätsstörung“ angesehen, als psychische Krankheit. So ist sie auch im ICD-10 (Internationale Klassifikation von Krankheiten und anderer Gesundheitsprobleme der Weltgesundheitsorganisation) und im DSM-IV-R (diagnostisches und statistisches Hand-buch psychischer Störungen der American Psychiatric Association) aufgeführt.

Die Pathologisierung stellt die Ablehnung einer starren Zwei-Geschlechter-Ordnung als abnormal und krank dar. Sie gibt zudem der Medizin und dem Staat die Kontrolle über unsere Geschlechtsidentität. In diesem System haben wir nur dann ein Recht auf medizinische und rechtliche Schritte der Geschlechtsangleichung, wenn wir uns als psychisch gestört definieren lassen.

Deshalb fordern wir gemeinsam mit 160 Gruppen aus 37 Ländern weltweit die Streichung der Diagnose „Geschlechtsidentitätsstörung“ aus den internationalen Diagnostik-Handbüchern!!!

Am 17. Oktober 2009 finden zum dritten Mal die jährlichen Demonstrationen des Trans-Entpathologisierungs-Netzwerkes und seiner internationalen Kampagne „Stopp Trans Pathologisierung 2012“ statt. Es ist die größte weltweite Kampagne der internationalen Trans-Bewegung. Sieben internationale Netzwerke und mehr als 160 Trans-Gruppen und ihre Verbündeten aus 37 Ländern in Afrika, Asien, Europa, Nord- und Südamerika unterstützen diese Kampagne bisher. Unter den 87 europäischen unterstützenden Gruppen finden sich 11 aus Deutschland.

mehr info auf  http://www.tgeu.org/node/75 und  http://stp2012.wordpress.com/

Oktober 16, 2009 Posted by | berlin, kritik, mitmachen | , , , , , , , , | 3 Kommentare

ende = anfang

queer-feministischer taschenkalender 2010

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so – ja – das jahr 2009 neigt sich dem ende … und also auch die seiten in den kalendern. wunderbar also, dass sich die Riot Skirts dieses „problems“ angenommen haben und vorrausschauend einen ersten queerfeministischen taschenkalender für 2010 entworfen und in umlauf gebracht haben.

darin zu finden sind neben den kalenderblättern direkte Aktion gegen den sexistischen und heteronormativen Alltag, Illustrationen/ Artworks, Erfahrungsberichte von direkter Aktion und einen Teil mit Vernetzungsinfos für queerfeministsche Gruppen. sehr schön auch, dass weitgehend auf sponsoring verzichtet worden ist.

ich jedenfalls hab mir schon mal ne handvoll bestellt und wollte, die die’s noch nicht wissen an dieser stelle auf darauf aufmerksam machen.

also … ihr bekommt den Kalender  für 7 euro inklusive Versand, Bart und gutem Karma unter: riot-skirts(at)gmx.de oder auf ihrer webseite.

Oktober 15, 2009 Posted by | feminismus, projekte | , , | 2 Kommentare