Referat – Humanoide Roboter_innen
Heute möchte ich noch schnell mein letztes Referat „Haben Roboter_innen ein Geschlecht? – Entwicklungen auf dem Gebiet der Humanoiden Roboter“ vorgestellt, welches ich im Rahmen des Seminars „Theorien über Technik und Gesellschaft: RoboterInnen? Vom Industrieroboter zu sozialen Maschinen.“ an der TU Berlin gehalten habe.
(btw. es läuft im moment echt gut mit referaten – ich bin erstaunt – kann mensch wohl doch lernen)
Worum ging’s? … aufzuzeigen wie:
- der momentane Stand der Forschung bzgl. Humanoider Roboter_innen aussieht bzw. mit welchen Problemen gekämpft wird und wie diese besprochen werden.
- Roboter_innen ein Geschlecht haben, obwohl sie kein Geschlecht haben.
- sich Geschlecht in technologischen Artefakten, hier Humanoiden Roboter_innen, artikuliert – dieser Punkt wurde von mir allerdings nur eher „oberflächlich“ bis polemisch angeschnitten, um zu verdeutlichen, wie präsent Geschlecht auch in den technologisierten Bereichen der Gesellschaft/Wissenschaft ist.
- die Differenz zwischen Mensch & Maschine/Roboter_in durch die Ausweitung menschlicher Eigenarten auf künstlich geschaffene Entitäten geringer wird und so den konstruktiven Charakter sowohl der „natürlichen“ Eigenarten des Artefakts, als auch der des Meschen sichtbar machen kann.
(im Anschluß an Haraway & Preciado)
- Roboter_innen Cyborgs darstellen, nämlich Verkopplungen (von Konzepten) von Mensch & Maschine.
- die wissenschaftliche Praxis des wechselseitigen Transfers zwischen menschlichem Körper & Maschine: „manchmal benutzt der Körper das Werkzeug als Teil seiner Organstruktur (Prothese), manchmal integriert die Maschine den Körper als Teil seines Mechanismus.“ (KSM,Preciado)
.
btw. zur Vergeschlechtlichung technologischer Artefakte habe ich ebenfals auf slideshare einen wunderbaren Überblick in Form einer Präsentation von Corinna Bath gefunden: http://www.slideshare.net/jakob/corinna-bath-lecture-im-rahmen-von-egender
Februar 3, 2009 Verfasst von sAn & cArlchen | Vortrag/Präsentation, berlin, gender studies, informatik | feminismus, gender, gender studies, slideshare, technik, technikkritik | Noch keine Kommentare
Wissen teilen – slideshare
Ich bin ja vor einer Weile von slidestar zu slideshare gewechselt, weil es ohne Benutzungsaccount bei slidestar keinen Zugang zu den Folienpräsentationen gibt, die ich explizit aus diesem Grund dort hochgeladen habe. Wie gesagt, leider stand diese Funktion seit geraumer Zeit nicht mehr zur Verfügung.
Bei slideshare (dank auch nochmal an mari*, durch den ich u.a. darauf gekommen bin) können alle problemlos und ohne eigenen Benutzungsaccount die präsentationen anschauen – sogar ohne extra auf die seiten von slideshare zu wechseln, da ich diese in meinen weblog einbinden kann.
Und seit heute gibt es eine weitere tolle Funktion bei slideshare – das einbinden von youtube-videos in die folien!
Hab ich dann auch gleichmal gemacht …. die youtube-videos zur Quantenphysik bzw. die jeweiligen Experimente zu Zufall, Unbestimmtheit, Beobachtungsabhängigkeit und Verschränkung können nun dirket im (bereits geposteten) Vortrag zu Barads Agential Realism angeschaut werden.
Tolle & praktische Idee!
Danke!
Januar 30, 2009 Verfasst von sAn & cArlchen | Vortrag/Präsentation, mitmachen, video, web2.0 | slideshare, video, web2.0, webtool | Noch keine Kommentare
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