umzug

31 01 2008
umzugswagen tach auch …

Die letzten stunden der lückstraße sind angebrochen und morgen geht’s los. dann nämlich tue ich es meinem studiengang bzw. dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien und der genderbibliothek der HU gleich und ziehe um.

Ich werde mit meiner lieblingsstudent*in mari*us und dem dicken haarigen ding cArlchen wieder in den norden berlins, in den wedding ziehen.

Ich bin ein wenig traurig, weil ich meine wohnung hier in lichtenberg und auch lichtenberg ansich sehr liebgewonnen habe - weil die unannehmlichkeiten mit meiner schwester kein ende finden - und ich im sommer nicht mal ebenso zwischendurch in den treptower park fahren kann um kiloweise mein geliebtes softeis zu verspeisen *heul

Aber ich freue mich natürlich auch tierisch auf meine neue mitbewohner*in mari*x, endlich wieder wg-leben geniesen zu dürfen, mein toller ausblick mit morgensonne, die mich hoffentlich wieder öfter früher aufstehen lässt und wieder näher an einigen meiner freund_innen zu wohnen.

Ach und das zentrum samt genderbibliothek (eine der tollsten bibliotheken überhaupt) zieht in die 5.Etage am Hausvogteiplatz 5-7, in berlin-mitte. Ihr habt morgen nochmal die möglichkeit schnell alle bücher für anstehendehausarbeiten auszuleihen und dann erst ab dem 4.märz wieder - also hopp-hopp in die puschen, danach ist nämlich erstmal ein monat genderbib-abstinenz angesagt.





gremienarbeit

14 01 2008

AG “Strukturelle Ausschlüsse & Einstellungspolitiken”

…. ich hab angst *bibber* …also was zum aufbauen, immerhin bin ich schon mal wach …





portfolio-türchen: der mitbewohne*x

12 12 2007

ja- gestern & vorgestern hat’s nicht ganz geklappt mit dem türchen …. und auch heute wird eher knapp - schön knapp …. mari* im roten samtmini und LC schick wie immer ****grrrr …. schade das mari* sitz.

mari*x & LCavaliero
mari*x im mini & LCavaliero auf dem fachschaftssofa

gefunden bei: mari*x





_xXx_ … der gender-gap war gestern!

8 12 2007
männlich? weiblich? - fuck you! Ich komm’ gerade von der queer*s calling - gediegener abend … am kicker bis (auf einmal) nur verloren. Aber ich hab auch was bekommen - eine neue idee von eine_x kommoliton_x … ja-ja - genau - das X.Ich hab euch heute sozusagen das X mitgebracht und reingepackt ins 8. Türchen.

Dank an Anne & Prof. Antje Hornscheidt

Was es mit dem X auf sich hat?

Naja grundsätzlich sollte euch das X ja bekannt sein - die quasi »natürliche« Bedeutung des 24. Buchstaben unseres Alphabets … chromosom X & chromosom Y

…und darum geht’s im heutigen Türchen - personale Appellation.

Das unsere deutsche Sprache bzw. deutsche Grammatik alle Nomen & Pronomen in geschlechtliche Codes packt, sollte dem_der geneigten Leser_in bereits aufgefallen sein.

der - die - daser - sie - es ….immer alles fein nach männlich, weiblich und sächlich eingeteilt. Es ist schwer ohne Verweis auf das Geschlecht auszukommen.

Meine bisherige bevorzugte personale Benennungspraxis war der gendergap - je nach Kontext auch mal das generische Femininum.

Davon mal abgesehen, dass die durchschnittlichen deutsch sprechenden Menschen gewohnheitsmässig dem generischen Maskulinum frönen, gibt es doch bereits einige andere die das Binnen-I oder die Schrägstrich-/Klammervariante bevorzugen. Die meisten jedoch empfinden alles (bspw. den gendergap), was darüber hinausgeht jedoch schon als übertrieben.

Ich persönlich bevorzugte den gendergap, weil er nicht nur sprachlich auf die beiden als Extreme konstruierten Geschlechterformen eingeht und sichtbar macht, dass es noch mehr geben kann. Das Binnen-I bspw. verweist eben ausschließlich auf das Vorhandensein von Frauen & Männern - mehr scheint da nicht zu geben. Mit dem gendergap hingegen soll der Lücke, dem nicht Sagbaren, dem Kontinuum der Möglichkeiten zwischen den kultivierten Polen Frau und Mann, in dem sich so einige Menschen empfinden oder befinden, einen sprachlich sichtbaren Raum geschaffen werden. Der Illusion zweier sauber trennbarer Geschlechter soll das bisher nicht Sagbare entgegengesetzt werden. Die Lücke wird dabei zum Beispiel mit einem Unterstrich (Leser_in), einem Sternchen (Leser*in) oder was auch immer ihr bevorzugt im Schriftbild deutlich gemacht. Beim Sprechen laß ich eine kurze Pause zwischen männlicher & weiblicher Form (Leser -pause- in).

Tja, aber die Zeiten sind vorbei … wer noch weitergehen will in Richtung Auflösung der fixen Bedeutung der Kategorie Geschlecht (keine Angst, ich glaube, niemand will Geschlechtlichkeit per se abschaffen), hat nun eine weitere Möglichkeit im Werkzeugkasten - das X. Es soll dem unausweichlichem Verweis auf die Pole von Geschlechtlichkeit ausweichen helfen, in dem es die Pole Frau-Mann sprachlich unsichtbar bzw. personale Appelationen quasi veruneindeutigt. An Stelle der gängigen geschlechtlich markierenden Endungen -er & -in, wird nun das X gesetzt.

Ja liebe_x Lese_x es mutet noch etwas eigentümlich an, aber erfahrungsgemäß macht die Massen das Kraut fett. Und meine Kommoliton_x und ich hatten gestern beim Aussprechen unserer Namen unglaublich viel Spaß.

Ach und laßt euch beim kreativen Umgang mit Sprache von Rechtschreibfanatik_X in und um euch nicht aus dem Konzept bringen - eine Dozent_x von mir hat mal gesagt, dass der Duden ein Regelwerk, eine Richtlinie, ein Hilfsmittel ist, KEIN GESETZ!

So far … wir sind begeistert! sA_x & cAr_x

Und für alle die überhaupt erstmal einen grundständigen Einstieg ins Thema nicht-diskriminierender Sprachgebrauch benötigen, hier erst mal zwei Links zum nachlesen & nachdenken:

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Forever und immer wieder neu : 10 Jahre Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin

14 11 2007

10JahreGender

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So und nun doch nochmal ganz offiziell der Hinweis auf den Geburtstagsfilm der Gender Studies der HU Berlin. 10 Jahre waren “wir” geworden und das haben ein paar Studia zum Anlaß genommen und haben eine kleine Reise durch ein paar Facetten des Studiengang per Videokamera gestartet.

Ich bin immer wieder begeistert von meinen Kommoliton_innen (und natürlich auch von so einigen Dozent_innen) … *verbeug


Ein Dokumentarfilm von: Katrin Rubel, Mirjam Mirwald, Rosalia Falcone, Danilo Vetter
Deutschland 2007
Länge: 20 Minuten
veröffentlicht unter Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 2.0Musik: Bell Sparks: Thumbtack (2007) Open Music Contest.org

Ein studentisches Filmteam begleitet Nele E. von Barany und Leonie M. Mirwald bei Ihrer Entdeckungsreise der Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die beiden „zukünftigen Student_innen“ gehen in sieben Interviews mit Studierenden und Lehrenden der Frage nach, was „Gender Studies“ bzw. „Gender“ sein kann. Der Film versteht sich als ein filmischer Blumenstrauß für das Geburtstagskind „Gender Studies“, mit dem sich die Filmschaffenden eng verbunden fühlen.Interviews mit: Juliette Emerson, Sandra Luka Stoll, Diana Drechsel, Johannes Verch, Christina von Braun, Antje Hornscheidt, Maisha M. Eggers, LCavaliero.





Eröffnung der Daueraustellung “meiblich, wännlich, other! Zweigeschlechtlichkeit als Irritation.

13 11 2007
ausstellung.jpg Ja - heute ist sozusagen Vernissage hier bei mir im Weblog … und ihr seid herzlich eingeladen zum ersten Streifzug durch die Ausstellung von Julia Roßhart, Katharina Jacke, Jamie Huber, Katrin Kämpf.Warum als Daueraustellung? Warum hier? — Warum nicht! Ich schau es mir immer wieder gerne an und dieses Vergnügen teile ich gern mit anderen.

Vielen Dank an die Macher_innen!

Und euch viel Spaß beim Schaunen!





hannelore bublitz

7 11 2007

Na schau sich das eine_r an: “Widerständigkeiten dienen der Effizienzsteigerung und verstärkten Rationalisierung des individuellen und kollektiven Lebens”.

Danke Hannelore … ja es birgt eine gewisse Logik - nachvollziehbar - aber nicht sonderlich motivierend in dieser Terminologie - halt doch wieder alles nur reproduzierend. Stellt sich mir die Frage, lieber wieder konformer und so das System zum erlahmen bringen? *grübel

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