umzug

31 01 2008
umzugswagen tach auch …

Die letzten stunden der lückstraße sind angebrochen und morgen geht’s los. dann nämlich tue ich es meinem studiengang bzw. dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien und der genderbibliothek der HU gleich und ziehe um.

Ich werde mit meiner lieblingsstudent*in mari*us und dem dicken haarigen ding cArlchen wieder in den norden berlins, in den wedding ziehen.

Ich bin ein wenig traurig, weil ich meine wohnung hier in lichtenberg und auch lichtenberg ansich sehr liebgewonnen habe - weil die unannehmlichkeiten mit meiner schwester kein ende finden - und ich im sommer nicht mal ebenso zwischendurch in den treptower park fahren kann um kiloweise mein geliebtes softeis zu verspeisen *heul

Aber ich freue mich natürlich auch tierisch auf meine neue mitbewohner*in mari*x, endlich wieder wg-leben geniesen zu dürfen, mein toller ausblick mit morgensonne, die mich hoffentlich wieder öfter früher aufstehen lässt und wieder näher an einigen meiner freund_innen zu wohnen.

Ach und das zentrum samt genderbibliothek (eine der tollsten bibliotheken überhaupt) zieht in die 5.Etage am Hausvogteiplatz 5-7, in berlin-mitte. Ihr habt morgen nochmal die möglichkeit schnell alle bücher für anstehendehausarbeiten auszuleihen und dann erst ab dem 4.märz wieder - also hopp-hopp in die puschen, danach ist nämlich erstmal ein monat genderbib-abstinenz angesagt.





Welturaufführung des Films “Die Heide ruft”

3 01 2008
disgenderbility Heute darf ich wiedermal ein filmprojekt meiner geliebten genderkommoliton_innen ankündigen.

Am 23.Februar 2008 um 12 Uhr wird der film “Die Heide ruft - Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen” im kino arsenal in berlin welturaufgeführt.

Die vorführung wird (wie es sich gehört) kostenlos sein - einige darsteller_innen und die Filmemacher_innen (miriam mirwald, danilo vetter, marius zierold) werden anwesend sein, um im Anschluss eventuelle Fragen zubeantworten.

Für einen kurzen einblick könnt ihr euch hier auch einen kurzen trailer anschauen ….

Ich hoffe euch dort zusehen - es wird sich sicherlich lohnen!





heilig abend türchen

24 12 2007

heute abend möchte ich einfach nur alle die mich und ich sie kenne, grüßen und (wie sagt mensch so schön) ein FROHES FEST wünschen!

. meine mutter & ich ich denk an euch … die beste eike ever & kristin, mein virtuelles blumenhirn mireille, die lieblingstudent*in mari*x, die ganz besondere jose & puk, meine lieblingseso-freund_in sancho & mojo & valeria & bauch, die knutschende informationskompetenz jule, das nimmermüde lola*x & die flickenfamilie, das beste was mir passieren konnte: rexer, das verpeilte mandylein, die jauchzende luka & symphatieposer_in maggie, das oppossum bronco, die fachschaft genderstudies berlin, den einzigen informatikkommolitone konstantin …

den lieblingsex thomatz, den durchgeknallten lieblingspranzer franky & yvonne & die süsseste tochter aller zeiten samira, den dicken caspar, meine eltern & meine stressige schwester, das difranco in chemnitz samt aller verquickten, yvonne & meine ex-chefinnen bea & frank, die schönste die das difranco je gesehen nadine, den un_durchsichtigen charly, dr. doris hayn (klingt trocken, ihr müßte es mich aussprechen hören! *grins, die schönste frau gießens shabnam, den queeren föj-tomml & sabine, andrea-dieses megaattraktive miststück (deinen kaffee werd ich nie vergessen!), rasta*rona & basti & pede & lilu, jazz & luzy, mele, mela, simon & bert … und die vielen, vielen anderen tollen menschen, die mich tag ein tag aus zum lächeln bringen

und einen ganz besonderen gruß nach tansania zu jen (& tom).

UNd hier noch was auf die ohren … eine entdeckung als wir mit der jessica christin unterwegs waren - hat dann das julchen, informationskompetent wie sie ist, gefunden …. PLAY (ruth wallis - queer things)





pläne über bord werfen-türchen

15 12 2007

ja - mit dem heutigen türchen gibt’s gleich drei dinge auf einmal! Was ganz handfestes - was gutes für die psyche und was zum spielen mit den eigenen routinen.

ich zeige euch heute in vier kurzen schritten das “pläne über bord werfen” … wenn’s nicht gleich beim ersten mal klappt, nicht verzagen, es ist noch kein_e Meister_in (ähhhh … meiste_x) vom himmel gefallen … üben, üben üben.

also los geht’s:

  1. ruft euch in erinnerung, was ihr der_dem_den liebsten zum weihnachtsfeste wahnsinnig tolles schenken wollt … und los!
  2. jetzt stellt euch vor ihr hättet nur die hälfte der moneten zur verfügung und überlegt nun was ihr weglassen würdet
  3. das weggelassene rechnet ihr zusammen und schreibt den betrag auf ein stück papier
  4. und zu guter letzt laßt ihr das imaginierte wahr werden und bringt nur die hälfte der weihnachtskohle in euren engeren sozialen kreis ein, die zahl auf dem papier schreibt oder tippt ihr in einen überweisungsträger …

… et voilà - weihnachtsgeschenke-plan ist gekippt !

… wohin überweisen? Na da wird euch schon was einfallen - es gibt genug, die dringend geld brauchen. Zwei vorschläge? … aber gerne:

 

logo des tierheim berlin Tierheim Berlin - für die verstoßenen vierbeiner dieser stadt …
Tierschutz-Verein für Berlin e.V. - Tierheim Berlin
Kto.nr. 356 00 105
BLZ 100 100 10
Verwendungszweck: Spende

altes gender@wiki-logo

Gender@Wiki e.V. - Gesellschaft zur Förderung freien Fachwissen der Frauen- & GeschlechterforschungGender@Wiki e.V.
Kto. 4002 037 200
BLZ 430 609 67 (Gemeinschaftsbank e.G.)

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portfolio-türchen: der mitbewohne*x

12 12 2007

ja- gestern & vorgestern hat’s nicht ganz geklappt mit dem türchen …. und auch heute wird eher knapp - schön knapp …. mari* im roten samtmini und LC schick wie immer ****grrrr …. schade das mari* sitz.

mari*x & LCavaliero
mari*x im mini & LCavaliero auf dem fachschaftssofa

gefunden bei: mari*x





_xXx_ … der gender-gap war gestern!

8 12 2007
männlich? weiblich? - fuck you! Ich komm’ gerade von der queer*s calling - gediegener abend … am kicker bis (auf einmal) nur verloren. Aber ich hab auch was bekommen - eine neue idee von eine_x kommoliton_x … ja-ja - genau - das X.Ich hab euch heute sozusagen das X mitgebracht und reingepackt ins 8. Türchen.

Dank an Anne & Prof. Antje Hornscheidt

Was es mit dem X auf sich hat?

Naja grundsätzlich sollte euch das X ja bekannt sein - die quasi »natürliche« Bedeutung des 24. Buchstaben unseres Alphabets … chromosom X & chromosom Y

…und darum geht’s im heutigen Türchen - personale Appellation.

Das unsere deutsche Sprache bzw. deutsche Grammatik alle Nomen & Pronomen in geschlechtliche Codes packt, sollte dem_der geneigten Leser_in bereits aufgefallen sein.

der - die - daser - sie - es ….immer alles fein nach männlich, weiblich und sächlich eingeteilt. Es ist schwer ohne Verweis auf das Geschlecht auszukommen.

Meine bisherige bevorzugte personale Benennungspraxis war der gendergap - je nach Kontext auch mal das generische Femininum.

Davon mal abgesehen, dass die durchschnittlichen deutsch sprechenden Menschen gewohnheitsmässig dem generischen Maskulinum frönen, gibt es doch bereits einige andere die das Binnen-I oder die Schrägstrich-/Klammervariante bevorzugen. Die meisten jedoch empfinden alles (bspw. den gendergap), was darüber hinausgeht jedoch schon als übertrieben.

Ich persönlich bevorzugte den gendergap, weil er nicht nur sprachlich auf die beiden als Extreme konstruierten Geschlechterformen eingeht und sichtbar macht, dass es noch mehr geben kann. Das Binnen-I bspw. verweist eben ausschließlich auf das Vorhandensein von Frauen & Männern - mehr scheint da nicht zu geben. Mit dem gendergap hingegen soll der Lücke, dem nicht Sagbaren, dem Kontinuum der Möglichkeiten zwischen den kultivierten Polen Frau und Mann, in dem sich so einige Menschen empfinden oder befinden, einen sprachlich sichtbaren Raum geschaffen werden. Der Illusion zweier sauber trennbarer Geschlechter soll das bisher nicht Sagbare entgegengesetzt werden. Die Lücke wird dabei zum Beispiel mit einem Unterstrich (Leser_in), einem Sternchen (Leser*in) oder was auch immer ihr bevorzugt im Schriftbild deutlich gemacht. Beim Sprechen laß ich eine kurze Pause zwischen männlicher & weiblicher Form (Leser -pause- in).

Tja, aber die Zeiten sind vorbei … wer noch weitergehen will in Richtung Auflösung der fixen Bedeutung der Kategorie Geschlecht (keine Angst, ich glaube, niemand will Geschlechtlichkeit per se abschaffen), hat nun eine weitere Möglichkeit im Werkzeugkasten - das X. Es soll dem unausweichlichem Verweis auf die Pole von Geschlechtlichkeit ausweichen helfen, in dem es die Pole Frau-Mann sprachlich unsichtbar bzw. personale Appelationen quasi veruneindeutigt. An Stelle der gängigen geschlechtlich markierenden Endungen -er & -in, wird nun das X gesetzt.

Ja liebe_x Lese_x es mutet noch etwas eigentümlich an, aber erfahrungsgemäß macht die Massen das Kraut fett. Und meine Kommoliton_x und ich hatten gestern beim Aussprechen unserer Namen unglaublich viel Spaß.

Ach und laßt euch beim kreativen Umgang mit Sprache von Rechtschreibfanatik_X in und um euch nicht aus dem Konzept bringen - eine Dozent_x von mir hat mal gesagt, dass der Duden ein Regelwerk, eine Richtlinie, ein Hilfsmittel ist, KEIN GESETZ!

So far … wir sind begeistert! sA_x & cAr_x

Und für alle die überhaupt erstmal einen grundständigen Einstieg ins Thema nicht-diskriminierender Sprachgebrauch benötigen, hier erst mal zwei Links zum nachlesen & nachdenken:

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Eröffnung der Daueraustellung “meiblich, wännlich, other! Zweigeschlechtlichkeit als Irritation.

13 11 2007
ausstellung.jpg Ja - heute ist sozusagen Vernissage hier bei mir im Weblog … und ihr seid herzlich eingeladen zum ersten Streifzug durch die Ausstellung von Julia Roßhart, Katharina Jacke, Jamie Huber, Katrin Kämpf.Warum als Daueraustellung? Warum hier? — Warum nicht! Ich schau es mir immer wieder gerne an und dieses Vergnügen teile ich gern mit anderen.

Vielen Dank an die Macher_innen!

Und euch viel Spaß beim Schaunen!